Medizin & TrendsGesundheit & Ernährung

Kardiologische Hilfssoftware: Wie neue Technologien und Apps die Herzgesundheit verbessern können

Neue Technologien, KI-Systeme, Wearables und Apps: Sie alle beeinflussen nicht nur den gewöhnlichen Alltag, sondern konsequent alle Lebensbereiche, darunter auch die moderne Medizin und speziell die Kardiologie. Dort sorgen technologische Fortschritte für einen Wandel vom Reaktiven hin zum Präventiven.

Gesammelte Daten sind in der Kardiologie besonders nützlich

Die moderne Medizin basiert generell auf Daten, aber speziell in der Kardiologie sind sie von größter Wichtigkeit. Viele kardiologische Notfälle treten eben nicht plötzlich und ohne vorherige Ankündigung auf. Oftmals können einzelne Daten schon viele Jahre vorher auf etwaige Probleme in der Zukunft hindeuten. Auch aus diesem Grund werden Rufe nach entsprechenden Herz-Kreislauf-Vorsorgeuntersuchungen lauter. Praktisch ist, dass viele Patienten heute schon zahlreiche Daten über ihre Herz- und Kreislaufgesundheit sammeln. Allen voran diejenigen, die Smartwatches tragen oder zumindest manuell über eine App einige Daten sammeln.

Typische Beispiele, wie Tech und Kardiologie zusammenlaufen

Typische Beispiele, wie Tech und Kardiologie zusammenlaufen

KI-gestützte EKG- und Bildanalysen sind schon heute relativ geläufig. Tatsächlich deuten Studien sogar darauf hin, dass KI-Systeme Bildanalysen verlässlicher als selbst erfahrene Radiologen vornehmen können. Bei Echokardiographien und Langzeit-EKGs sind diese Systeme ebenfalls wertvoll. So könnte sich zum Beispiel zeitweises Vorhofflimmern erkennen lassen, ebenso wie andere feine Muster. Praktisch ist die technologische Unterstützung zudem deshalb, weil in Deutschland bekanntlich ein Fachärztemangel herrscht und jede Unterstützung willkommen ist, die für mehr Zeit auf Seiten der Fachärzte sorgt.

Die schon erwähnten Wearables wie Smartwatches sind ein weiteres gutes Beispiel, wie Technologie die moderne Kardiologie beeinflusst. Da lassen sich, in den meisten Fällen sogar sehr verlässlich, wichtige Vitaldaten sammeln.

Darunter zum Beispiel:

  • Blutdruck
  • Puls
  • Ein-Kanal-EKGs
  • Schlafqualität
  • Vitaldaten, sowohl in Ruhe als auch unter (hoher) Belastung

In eine vergleichbare Kerbe schlägt digitales Telemonitoring. Bei chronischer Herzinsuffizienz ist das dringend notwendig, aber natürlich kann der Facharzt nicht konsequent an der Seite des Patienten sein. Durch Telemonitoring findet eine Fernüberwachung statt, wobei die relevanten Daten quasi vollautomatisch per App an den zuständigen Facharzt übermittelt werden. Diese Fachärzte nutzen wiederum moderne Softwarelösungen, die bei Unregelmäßigkeiten unmittelbar eine Warnung zur manuellen Überwachung ausgeben.

Vor Ort in der Praxis ist technologische Unterstützung durch eine moderne Praxissoftware für die Kardiologie ebenfalls hilfreich. So lässt sich der Praxisalltag noch effizienter organisieren, dadurch wird wiederum das Praxispersonal entlastet. Auch hier gilt wieder: Gestaltet eine Software den Work- und Organisationsflow in der Praxis effizienter, bleibt Ärzten und medizinischen Helfern mehr Zeit für Patienten.

Die durch Technologie erzielte Zeitersparnis ist bedeutsam

Die technologischen Fortschritte führen zusammengefasst zu zwei wichtigen Vorteilen. Einerseits ermöglichen sie eine dezentralisierte, ortsunabhängige und nahtlose Überwachung notwendiger Vitalwerte beim Patienten, andererseits entlasten sie das Praxispersonal und Ärzte, die dadurch mehr Zeit für wichtige Kernaufgaben haben.

Die dabei erzielte Zeitersparnis ist keinesfalls zu unterschätzen. Findet beispielsweise eine digitale Anamnese statt, kostet diese die kardiologische Praxis fortan mitunter nur noch 5 statt bisher 15 Minuten. Das spart jeden Tag aufs Neue zehn Minuten pro Patient. Auch die Dokumentationszeit könnte sich verkürzen, im Gegenzug können Ärzte mehr Patienten empfangen. Derartige Optimierungspotenziale ergeben sich auch in der Analyse von EKGs und weiteren Behandlungen.

Antwort verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

0 %